Roger Ver behauptet, er habe routinemässig $1K Gebühren für eine einzelne BTC-Transaktion bezahlt

Roger Ver behauptete kürzlich in einem Video, dass er in der Vergangenheit mehrmals 1.000 Dollar an BTC-Gebühren für eine einzige Transaktion gezahlt habe.

Wir haben oft gehört, dass die BTC-Transaktionsgebühren hoch sind, wenn das Netzwerk unter Druck steht. Geschichten von jemandem, der 1.000 Dollar Gebühren für eine einzelne Transaktion zahlt, sind jedoch mehr als blass.

Gebühren für den Bitcoin-Handel

$1.000 Gebühren für die Zusendung von BTC?

In einem kürzlich erschienenen Video hat der ehemalige CEO von Bitcoin.com und Bitcoin Cash (BCH)-Fan Roger Ver eine auffällige Behauptung aufgestellt: Er sagt, er habe für eine einzige BTC-Transaktion Gebühren in Höhe von 1.000 Dollar bezahlt. Nicht nur einmal, sagte er, sondern „mehr [mal] als ich zählen kann“.

Die Geschichte ist schwer zu glauben. Laut On-Chain-Metriken waren die durchschnittlichen Transaktionsgebühren nie höher als 55 US-Dollar, was im Januar 2018 verzeichnet wurde.

Es scheint unwahrscheinlich, dass jemand jemals mehr als 100 Dollar an BTC-Transaktionsgebühren zahlen müsste, geschweige denn 1.000 Dollar. Irgendwas geht da nicht auf. Könnte es sein, dass Ver einen Fehler gemacht hat und einfach keine Zollgebühr beim Versenden seiner Transaktionen festgelegt hat? Oder denkt er sich das alles nur aus?

Zu billig oder zu teuer?

Roger Ver hat in der Vergangenheit in der Frage der Bitcoin-Gebühren eine Kehrtwende vollzogen, daher sind seine Kommentare nicht überraschend. Im Februar 2020 berichtete BeInCrypto, dass Ver das Gegenteil behauptete: Offenbar seien die BTC-Gebühren „unfairerweise billig“. Er sagte, dies schrecke die Bergleute ab.

Jetzt behauptet er jedoch, dass er viel zu viel bezahlt hat – 1.000 Dollar für eine einzige Transaktion – nicht einmal, sondern viele Male.

Ver ist bekannt dafür, einer der führenden Fürsprecher von Bitcoin Cash (BCH) zu sein und war von Anfang an stark in die BTC-Abspaltung involviert. Im August trat er einvernehmlich als CEO von Bitcoin.com zurück. Die Organisation setzt sich jedoch weiterhin für Bitcoin Cash ein. Im November kündigte sie einen Bitcoin Cash Ecosystem Fund in Höhe von 200 Mio. $ an, um die Entwicklung des Netzwerks zu fördern.

Die widersprüchlichen Aussagen sind verwirrend, und es ist unklar, ob Ver einfach nur eine Agenda vorantreibt. Wenn man sich die On-Chain-Metriken ansieht, stimmen seine Anschuldigungen einfach nicht mit der Realität überein.